Schlafen

Kurze Antworten auf die wichtigsten Fragen und erste Lösungen finden Sie hier.

Warum wacht mein Baby so oft auf?

Wieso zuckt mein Baby im Schlaf?

Wieso verdreht mein Baby im Schlaf die Augen?

Mein Baby schläft nicht - was tun?

Einem schlafenden Baby zuzusehen hat etwas sehr Beruhigendes, finden Sie nicht? 🙂

Neugeborene Babys schlafen in 24 Stunden bis zu 18 davon (theoretisch), aber dieser Schlaf folgt noch keinem verlässlichen Rhythmus. Es ist also völlig normal, wenn das Baby keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht macht und auch mal in der Nacht ausgeprägte Wachphasen zeigt. Im Laufe der ersten Monate wird die Gesamtschlafzeit weniger und die Einschlafzeiten werden etwas vorhersehbarer. Doch das kindliche Nervensystem entwickelt sich natürlich permanent weiter, und in Konsequenz verändert sich auch das Schlafverhalten immer wieder.  

Bereits bei sehr kleinen Babys (sogar schon beim Ungeborenen) ist der Schlaf in unterschiedliche Schlafphasen unterteilt und das Wissen über diese Phasen kann Ihnen in gewissen Situationen durchaus das Leben erleichtern!

Mehr dazu können Sie unten in den einzelnen Schlafphasen nachlesen. 

 

 – Augenbewegungen bei geschlossenen oder sogar leicht geöffneten Lidern

– unregelmäßiges, lautes Atmen

– Fäustchen, festhalten, Fingerbewegungen 

– schnelle kurze Bewegungen von Armen / Beinen

– lächeln, seufzen, grimassieren

 

Was ist in dieser Phase zu beachten?

Das Baby wacht leichter auf!

Sollten Sie es aus irgendwelchen Gründen wecken müssen, machen Sie das idealerweise in dieser Phase.
Es wird leichter wach werden und danach weniger „grantig“ sein.

Sollten Sie es jedoch schlafend transportieren wollen, warten Sie nach Möglichkeit noch etwas, bis es im Tiefschlaf ist.
Dann wacht es nicht so leicht auf.

– gleichmäßige, ruhige Atmung

– Fäustchen geöffnet bis gespreizte Finger

– nach oben abgewinkelte Arme

– bewegt sich nicht bis kaum

 

Was ist in dieser Phase zu beachten?

Das Baby ist in einem tiefen und erholsamen Schlaf!

In dieser Phase am besten nicht stören oder aufwecken.

Zwischen den aktiven und ruhigen Schlafphasen, die gerade am Anfang sehr schnell wechseln können, befindet sich das Baby immer wieder in einer Art Zwischenzustand. Manchmal macht es sogar kurz die Augen auf oder gibt einen Laut von sich.

Auch wir Erwachsenen wachen zwischen unseren Schlafzyklen (+/- 90 Minuten) immer kurz auf. Das heißt aber nicht, dass wir ausgeschlafen sind (wir kriegen es auch meistens gar nicht mit). Beim Baby ist es genauso! Also am besten abwarten, bis es sich deutlich meldet, und erst dann aus dem Bettchen nehmen. Vielleicht braucht es nämlich noch eine Runde und schläft gleich wieder ein!

Auch Schlaffenster kennen wir von uns selbst. Das sind die Momente, wo man sehr müde wird, und – idealerweise – sehr schnell einschläft, wenn man sich hinlegt. Tut man das nicht, ist das Fenster wieder geschlossen und wir fühlen uns kurzzeitig nochmal wacher. Bei Babys ist das genauso. Wenn der Blick abwesend wird, ins Leere geht, wenn das Baby durch einen „hindurch sieht“, sich die Augen reibt oder an den Ohren zupft, zu quengeln beginnt, dann ist das ein guter Zeitpunkt es unverzüglich hinzulegen, bevor das Schlaffenster wieder vorbei ist.

Können Babys schlafen lernen?

Durchschlafen kann ein Baby erst, wenn sein Gehirn die nötige Reife dazu hat. Das ist natürlich individuell, aber beschleunigt kann dieser Prozess nicht werden. 

Einschlafen kann ein Baby „lernen“, aber in meinen Augen ist der Preis zu hoch!
Wenn Sie Ihr Baby alleine und schreiend im Bett zurücklassen, wird es „lernen“, dass es sich auf seine Eltern nicht verlassen kann. Es wird irgendwann vor Erschöpfung einschlafen und lernen aufzugeben, weil seine Hilferufe nicht ankommen. Es hat dann zwar „gelernt“ alleine einzuschlafen, aber es hat auch die bittere Erfahrung gemacht, dass es sich nicht auf seine Eltern verlassen kann.

Lassen Sie Ihr Baby also bitte nicht alleine schreien, damit es Schlafen lernt, selbst wenn Sie verzweifelt sind.
Nehmen Sie lieber Kontakt mit mir auf und wir finden sicher eine bessere Lösung, die das Vertrauen Ihres Kindes in Sie nicht gefährdet. 

Man kann den natürlichen Schlafrhythmus des Kindes, der sich automatisch in den ersten paar Monaten ausbildet, unterstützen. 

Das Baby möchte schlafen, es braucht den Schlaf für seine Entwicklung!

Es gibt einige Methoden, den gesunden Schlaf des Kindes zu fördern, ohne es alleine schreien zu lassen.

aktiver Schlaf
ruhiger Schlaf

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