Geburtstrauma, Frühgeburt, Mehrlinge

Die Erinnerungen an die Geburt belasten mich.

Die Sorge um mein frühgeborenes Baby lässt mich nicht schlafen.

Mein Baby ist im Krankenhaus - wie kann ich die Beziehung stärken?

Hilfe - Zwillinge!

Kann eine Geburt traumatisieren? Definitiv!
Es ist eine Situation, die die Beteiligten an ihre Grenzen bringt, und mit Eindrücken zurücklässt, die sich nicht so einfach wegwischen lassen. Besonders dann, wenn es zu einer kritischen oder gefährlichen Situation kam, wenn das Leben von Mutter oder Kind auf dem Spiel stand, kann das noch lange Zeit nachwirken. Zudem kann eine Geburt auch re-traumatisieren, also ein altes Trauma (auch beim Vater!) wieder aktivieren.

Mitunter kann das den Beziehungsaufbau zum Neugeborenen erschweren, da die Eltern aufgrund der Belastung nicht „sie selbst“ sind und es schwer fällt, sich auf das Kind und seine Bedürfnisse einzulassen. 

Wenn Sie das Gefühl haben, die Eindrücke der Geburt belasten Sie und die Beziehung zu Ihrem Kind, unterstütze ich Sie gern.

Wenn ein Kind zu früh geboren wird, ist das eine belastende Situation für alle Beteiligten. Die Ungewissheit, ob das Baby die viel zu frühe Geburt ohne gesundheitliche Einschränkungen überstehen wird, kann in große Sorge und Angst münden. Auch macht es den Beziehungsaufbau mit dem Kind nicht gerade einfacher, wenn es an Schläuchen und Kabeln hängt, im Inkubator liegt und es nur eine Klinikroutine, aber keinen gemeinsamen Alltag, gibt. Zum Glück hat sich auf diesem Gebiet viel getan und es werden seitens der Kliniken die besten Voraussetzungen für den Aufbau einer guten Beziehung zwischen Eltern und Kind geschaffen. Nichtsdestotrotz bleibt es eine herausfordernde Situation, die ihre Spuren hinterlassen kann. 

Es kann vorkommen, dass Frühchen „anstrengende“ Babys werden, die, auch wenn sie gesund sind, Probleme mit der Regulationsfähigkeit haben, was sich in verstärkter körperlicher Unruhe und vermehrten Schreien äußern kann. Das ist unter anderem auf den Umstand zurückzuführen, dass das unreife Gehirn und Nervensystem des Frühgeborenen nicht „in Ruhe“ im Bauch der Mutter ausreifen konnte, und somit die Reizverarbeitung noch nicht so gut funktioniert. Aber auch Frühchen verfügen bereits über Kompetenzen zur Regulation und Kommunikationsfähigkeiten, die man mit feinfühliger Beachtung in ihrer Weiterentwicklung positiv unterstützen kann. 

Wenn Ihr Baby sehr unruhig ist oder vermehrt schreit, und wenn Sie das Gefühl haben, es fällt Ihnen schwer eine Beziehung zur Ihrem Frühchen aufzubauen, unterstütze ich Sie gern.

Da ich selbst Mutter von Zwillingen bin (die noch dazu Frühchen waren), weiß ich sehr gut um die Herausforderung, zumindest zwei Babys gleichzeitig zu versorgen und den Alltag ohne Hilfe zu meistern. Man wird sehr erfinderisch, so viel kann ich sagen… 

Schlafentzug und fehlende Zeit für sich selbst führen schon bei einem Kind manchmal zu kritischen Situationen, hat man gleich zwei (oder noch mehr) Babys und Kinder zu versorgen, ist die Wahrscheinlichkeit natürlich umso höher, an die eigenen Grenzen zu geraten. Bei der Bewältigung des Alltags kann ich Ihnen nicht tatkräftig helfen, aber ich kann Sie darin unterstützen, Ihre Sorgen und Fragen loszuwerden, und Ihnen vielleicht die eine oder andere Entspannungsübung zeigen, mit der Sie auch in kritischen Momenten Herr/Frau der Lage bleiben. 😉

Wenn Sie Fragen zum Alltag mit Zwillingen haben oder Ihre Sorgen und – auch mal negativen! – Gefühle teilen wollen, melden Sie sich gern bei mir!

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