Schlaf im Kleinkindalter

Kurze Antworten auf die wichtigsten Fragen und erste Lösungen finden Sie hier.

Da glaubt man, wenn das Kind erst älter wird, dann wird das mit dem Schlafen auch besser. Und wird erst eines besseren belehrt. 😉

Kleinkinder können, auch wenn sie schon durchschlafen, immer wieder Phasen haben, wo ihr Schlafverhalten anstrengend ist.

Folgende Situationen sind dabei am häufigsten anzutreffen: 

Das Einschlafen dauert lange.

Einerseits kommen manche Kinder schwer zur Ruhe. Diese brauchen ein verlässliches Abendritual, mit dem sie „herunterkommen“ können und innerlich ruhiger werden. Planen Sie Zeit dafür ein.

Andererseits sind sie vielleicht einfach nicht müde genug! Dann ist es Zeit den Mittagsschlaf wegzulassen oder den Zeitpunkt des Zubettgehens besser auf ein Schlaffenster des Kindes abzustimmen. Ist ein Kind müde und übertaucht diese Müdigkeit, dauert es, bis es wieder einschlafen kann.

Ein weiterer Grund ist, dass sich die Kinder einfach noch Aufmerksamkeit oder Nähe der Eltern holen und deswegen „keine Zeit haben“ einzuschlafen. 

Und: Wenn die Eltern innerlich schon wegwollen, was das Kind spürt, schläft es auch nicht ein. Es kann dann nicht loslassen. 😉

Diese Situationen sind in Familien ganz unterschiedlich, doch sobald sie zur Belastung werden, sollte man eine Lösung finden, die die Bedürfnisse des Kindes, aber auch der Eltern, berücksichtigt.

Das Kind wacht in der ersten Nachthälfte auf und schreit.

Manche Kleinkinder haben eine Schlafstörung, die sich in den meisten Fällen auswächst. Diese heißt „Pavor Nocturnus“ oder einfach nur „Nachtschreck“. Typischerweise wachen die Kinder in der ersten Tiefschlafphase (nach ca. 1 h) wieder auf und schreien verzweifelt, sind aber nicht ansprechbar und auch nicht zu beruhigen. Man hat den Eindruck sie erkennen einen nicht. Wenn sie sich beruhigt haben (das kann bis zu 15 min dauern), schlafen sie wieder ein. Nächsten Tag wissen sie nichts mehr davon.

Das Kind wird nachts wach und will ins Elternbett.

Das ist eine Frage der persönlichen Überzeugung. Wenn Sie kein Problem damit haben, dann lassen Sie es bei sich schlafen. Irgendwann ist es in einem Alter wo es von selbst daherkommt und sie es überhaupt nicht mehr spüren. Und irgendwann hört es damit auf. 😉

Wenn sie das nicht wollen, wird nichts anderes übrig bleiben, als aufzustehen und es immer wieder zu beruhigen. Schreien lassen ist aus psychologischer Sicht absolut keine Option!

Gerne unterstütze ich Sie dabei, wenn Sie Lösungswege für den Umgang mit dem Schlafverhalten Ihres Kindes brauchen.

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